ETEP

Was ist ETEP?

ETEP ist die Abkürzung für Entwicklungstherapie / Entwicklungspädagogik. Es handelt sich um ein Programm zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsauffälligkeiten. In den 70er Jahren in den USA entwickelt und erfolgreich erprobt, hat Frau Dr. Marita Bergsson dieses Konzept in den 90er Jahren für den deutschsprachigen Raum übersetzt, angepasst und ergänzt.

Die praktische Arbeit zeigte, dass es in der erzieherischen Arbeit generell erfolgreich eingesetzt werden kann. Auch an unserer Schule soll nach diesen Konzept gearbeitet werden, da es Schülern Möglichkeiten bietet, nach einem persönlichen Plan, der auf das Niveau jedes Kindes abgestimmt ist, den Lernprozess erfolgreich zu gestalten. Dadurch wird eine Unter- bzw. Überforderung vermieden, das Selbstvertrauen des Kindes gestärkt und seine Lernmotivation gesteigert. Die Schüler der Klassenstufen 5 und 6 werden in sechs Wochenstunden im Klassenverband im entwicklungspädagogischen Unterricht unterrichtet. Einzelne Schüler der Klasse 8 üben in einer Fördergruppe an ihren persönlichen Verhaltenszielen. Die Kinder erhalten die Chance, erworbene Verhaltensfähigkeiten in verschiedenen Lernbereichen erfolgreich anzuwenden.

Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Förderziele abgestimmt und schafft so Übungssituationen für den Schüler. Vor der Festlegung von Förderzielen wird der Entwicklungsstand des Kindes mit einem Fragebogen ermittelt. In regelmäßigen Abständen wird die Einschätzung wiederholt, sodass die positive Entwicklung des Kindes dargestellt werden kann.

Durch eine Doppelbesetzung in ausgewählten Unterrichtsstunden können die individuellen Förderziele auch im Klassenverband trainiert werden.

ETEP bietet neben der Förderung von Einzelnen auch Möglichkeiten, das Lernen und Verhalten einer Klasse positiv zu beeinflussen.

 

 
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